Rentenberater - und ihre gewerbliche Tätigkeit

Rentenberater — und ihre gewerbliche Tätigkeit

Renten­ber­ater sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanzhofs nicht freiberu­flich i.S.d. § 18 EStG tätig, son­dern erzie­len gewerbliche Einkün­fte. Sie üben wed­er einen dem Beruf des Recht­san­waltes oder Steuer­ber­aters ähn­lichen Beruf aus (§ 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG) noch erzie­len sie Einkün­fte aus selb­ständi­ger Arbeit gem. § 18 Abs.

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Der Steuerberater der Alleingesellschafterin - und seine Haftung gegenüber der GmbH

Der Steuerberater der Alleingesellschafterin — und seine Haftung gegenüber der GmbH

Grund­lage eines von der GmbH gel­tend gemacht­en Schadenser­satzanspruchs ist eine schuld­hafte Ver­let­zung der Pflicht­en aus dem Steuer­ber­atungsver­trag durch die Steuer­ber­a­terin. Sofern dieser Beratungsver­trag nicht auch mit der GmbH zus­tande gekom­men ist oder einen echt­en Ver­trag zugun­sten der GmbH gemäß § 328 BGB darstellte, war die GmbH zumin­d­est in den Schutzbere­ich

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Mandat mit mehreren Gesellschaften - und die Haftung

Mandat mit mehreren Gesellschaften — und die Haftung

Hat der steuer­liche Berater nach dem Inhalt des Ver­trages die Inter­essen mehrerer von seinem Man­dan­ten beherrschter Gesellschaften zu beacht­en, ist im Falle der Pflichtver­let­zung die Schadens­berech­nung unter Ein­beziehung der Ver­mö­genslage dieser Unternehmen vorzunehmen1. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall waren die alleini­gen Gesellschaf­terin­nen ein­er oHG eben­falls Gesellschafter ein­er GmbH.

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Der Autodidakt als freiberuflicher Unternehmensberater - und die Grenzen der Wissensprüfung

Der Autodidakt als freiberuflicher Unternehmensberater — und die Grenzen der Wissensprüfung

Eine erfol­gre­ich bestandene Wis­sensprü­fung führt nur dann zur Anerken­nung ein­er freiberuf­sähn­lichen Tätigkeit, wenn sie den Rückschluss auf den Ken­nt­nis­stand des Steuerpflichti­gen in früheren Jahren zulässt; ob insoweit Zweifel beste­hen, hat die Tat­sachenin­stanz unter Würdi­gung aller Umstände des Einzelfalls zu beurteilen. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Gew­StG unter­liegt der

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Der auch für die selbständige Nebentätigkeit genutzte Dienstwagen

Der auch für die selbständige Nebentätigkeit genutzte Dienstwagen

ein Arbeit­nehmer, der einen ihm von seinem Arbeit­ge­ber über­lasse­nen PKW auch für seine selb­ständi­ge Tätigkeit nutzen darf, kann keine Betrieb­saus­gaben für den PKW abziehen, wenn der Arbeit­ge­ber sämtliche Kosten des PKW getra­gen hat und die pri­vate Nutzungsüber­las­sung nach der sog. 1 %-Regelung ver­s­teuert wor­den ist. In dem hier vom Bun­des­fi­nanzhof

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