Mandat mit mehreren Gesellschaften - und die Haftung

Mandat mit mehreren Gesellschaften — und die Haftung

Hat der steuer­liche Berater nach dem Inhalt des Ver­trages die Inter­essen mehrerer von seinem Man­dan­ten beherrschter Gesellschaften zu beacht­en, ist im Falle der Pflichtver­let­zung die Schadens­berech­nung unter Ein­beziehung der Ver­mö­genslage dieser Unternehmen vorzunehmen1. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall waren die alleini­gen Gesellschaf­terin­nen ein­er oHG eben­falls Gesellschafter ein­er GmbH.

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Der verspätete Insolvenzantrag und die Haftung des Beraters

Der verspätete Insolvenzantrag und die Haftung des Beraters

Erk­lärt der ver­traglich lediglich mit der Erstel­lung der Steuer­bilanz betraute Steuer­ber­ater, dass eine insol­ven­zrechtliche Über­schul­dung nicht vor­liege, haftet er der Gesellschaft wegen der Fol­gen der dadurch bed­ingten ver­späteten Insol­ven­zantrag­stel­lung. Der durch eine ver­spätete Insol­ven­zantrag­stel­lung verur­sachte Schaden der Gesellschaft bemisst sich nach der Dif­ferenz zwis­chen ihrer Ver­mö­genslage im Zeit­punkt rechtzeit­iger Antrag­stel­lung

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Steuerberater als "Sanierungsberater"

Steuerberater als “Sanierungsberater”

Ein zwis­chen einem Steuer­ber­ater und seinem Man­dan­ten geschlossen­er “Beratungsver­trag Sanierung” ist nicht wegen eines Geset­zesver­stoßes (§ 134 BGB) nichtig. Ein solch­er Sanierungs­Ber­atungsver­trag ver­stößt nach ein­er Entschei­dung des Bun­des­gericht­shofs wed­er gegen das Ver­bot ein­er gewerblichen Tätigkeit für Steuer­ber­ater noch stellt es eine uner­laubte Rechts­ber­atung dar. Keine gewerbliche Tätigkeit des Steuer­ber­aters Eine

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Das Werbeschreiben des Steuerberaters

Das Werbeschreiben des Steuerberaters

Mit­tel der Aufmerk­samkeitswer­bung sind einem Steuer­ber­ater in einem Werbeschreiben, das ins­ge­samt sach­lich­er Unter­rich­tung über die beru­fliche Tätigkeit dient, nur dann ver­boten, wenn sie Gemein­wohlbe­lange beein­trächti­gen. Es über­schre­it­et nach ein­er aktuellen Entschei­dung des Bun­des­gericht­shofs jedoch den beruf­s­rechtlich zuläs­si­gen Rah­men sach­be­zo­gen­er Wer­bung und ver­stößt gegen § 4 Nr. 11 UWG i.V. mit

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