Der Steuerberater der Alleingesellschafterin — und seine Haftung gegenüber der GmbH

Grund­lage eines von der GmbH gel­tend gemacht­en Schadenser­satzanspruchs ist eine schuld­hafte Ver­let­zung der Pflicht­en aus dem Steuer­ber­atungsver­trag durch die Steuer­ber­a­terin. Sofern dieser Beratungsver­trag nicht auch mit der GmbH zus­tande gekom­men ist oder einen echt­en Ver­trag zugun­sten der GmbH gemäß § 328 BGB darstellte, war die GmbH zumin­d­est in den Schutzbere­ich

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Mandat mit mehreren Gesellschaften — und die Haftung

Hat der steuer­liche Berater nach dem Inhalt des Ver­trages die Inter­essen mehrerer von seinem Man­dan­ten beherrschter Gesellschaften zu beacht­en, ist im Falle der Pflichtver­let­zung die Schadens­berech­nung unter Ein­beziehung der Ver­mö­genslage dieser Unternehmen vorzunehmen1. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall waren die alleini­gen Gesellschaf­terin­nen ein­er oHG eben­falls Gesellschafter ein­er GmbH.

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Der verspätete Insolvenzantrag und die Haftung des Beraters

Erk­lärt der ver­traglich lediglich mit der Erstel­lung der Steuer­bilanz betraute Steuer­ber­ater, dass eine insol­ven­zrechtliche Über­schul­dung nicht vor­liege, haftet er der Gesellschaft wegen der Fol­gen der dadurch bed­ingten ver­späteten Insol­ven­zantrag­stel­lung. Der durch eine ver­spätete Insol­ven­zantrag­stel­lung verur­sachte Schaden der Gesellschaft bemisst sich nach der Dif­ferenz zwis­chen ihrer Ver­mö­genslage im Zeit­punkt rechtzeit­iger Antrag­stel­lung

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Aufklärungspflichten über die Ertragsfähigkeit beim Hauskauf

Ver­mit­teln die von dem Verkäufer eines Haus­grund­stücks angegebe­nen Mietein­nah­men zum Zeit­punkt des Ver­tragss­chlusses auf­grund beson­der­er Umstände ein falsches Bild über die Ertrags­fähigkeit des Grund­stücks, muss er den Käufer über diese Umstände aufk­lären, wenn sie für dessen Kaufentschluss erkennbar von Bedeu­tung sind. Die in einem Kaufver­trag vere­in­barten Infor­ma­tion­spflicht­en kön­nen über das

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Steuerberater als “Sanierungsberater”

Ein zwis­chen einem Steuer­ber­ater und seinem Man­dan­ten geschlossen­er “Beratungsver­trag Sanierung” ist nicht wegen eines Geset­zesver­stoßes (§ 134 BGB) nichtig. Ein solch­er Sanierungs­Ber­atungsver­trag ver­stößt nach ein­er Entschei­dung des Bun­des­gericht­shofs wed­er gegen das Ver­bot ein­er gewerblichen Tätigkeit für Steuer­ber­ater noch stellt es eine uner­laubte Rechts­ber­atung dar. Keine gewerbliche Tätigkeit des Steuer­ber­aters Eine

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